Einführung
Die Adressmaske ist ein umfassendes Objekt zur Darstellung von Adressen in
postalischer Form. In der postalischen Form werden Leerfelder (z.B. keine
Angaben im Feld Abteilung) automatisch unterdrückt und damit die
Bildung von Leerzeilen verhindert.
Ab der Version FT2 können bis zu 10 verschiedene Adressmasken definiert
werden.
Wird bei der Definition einer Adressmaske eine nicht definierte Nummer
angegeben, so baut das System intern automatisch die Standardmaske
auf (siehe unten).
Definition einer Adressmaske
Adressmasken werden im Unterverzeichnis Europa.Dat für das ganze
System definiert. Die Dateinamen für die Definition einer Maske sind wie
folgt festgelegt:
Adressmaske 0 = EURO-AD0.EDA oder EURO-ADR.EDA (default)
Adressmaske 1 = EURO-AD1.EDA
Adressmaske 2 = EURO-AD2.EDA
Adressmaske 3 = EURO-AD3.EDA
Adressmaske 4 = EURO-AD4.EDA
Adressmaske 5 = EURO-AD5.EDA
Adressmaske 6 = EURO-AD6.EDA
Adressmaske 7 = EURO-AD7.EDA
Adressmaske 8 = EURO-AD8.EDA
Adressmaske 9 = EURO-AD9.EDA
Wie eine Adresse dargestellt werden soll, können Sie in der der
Adressmaske zugeordneten Datei festlegen.
Die Definition geschieht direkt mit den entsprechenden Listen-Codes der
Adresstabelle, auch wenn die Adressmaske letztlich für die Darstellung
einer Adresse dienen kann, welche nicht aus der Adresstabelle selbst
stammen muss.
|
|
Erläuterung
#A03 = Anrede
#A07 = Vorname #A04 = Name, Firmenname
#A05 = Abteilung, Zusatz
#A06 = Strasse, Nummer
#A08 = Postleitzahl #A09 = Ortschaft
|
|
Beispiel (hier Standardmaske):
#A03
#A07:#A04
#A05
#A06
#A08:#A09
Es können maximal 10 Zeilen beschrieben werden. Jede Zeile kann maximal 4
Codes enthalten. Werden die Codes mit der Feldverbindung ':'
(Doppelpunkt) zusammengefügt, so setzt das Programm die jeweiligen Felder
durch ein Blank (Leerzeichen) getrennt aneinander.
Stehen die Codes ohne Feldverbindung innerhalb einer Zeile, so wird das nächst
folgende Feld hinter das aktuelle Feld unter Berücksichtigung der Totallänge
des aktuellen Feldes geschrieben.
Die variable Adressmasken-Beschreibung unterstützt automatisch die Spezialempfänger-Felder
J56, J84, T56 und T84.
Für Ausgaben von Rechnungsformularen wird sowohl für die
Adressbeschreibung der Lieferantenadresse als auch der Rechnungsadresse
die gleiche Definition verwendet.